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AndieArbeit
Canadischer Oeloilenzüchter


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PostPosted: Sat Dec 09, 2006 1:44 pm  Post subject:  Ultras Frankfurt Reply with quoteBottom of PageBack to top

http://www.youtube.com/watch?v=SRR7SzLQkQ0

die sind so brachial!

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AndieArbeit
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PostPosted: Sat Dec 09, 2006 1:45 pm  Post subject:  (No subject) Reply with quoteBottom of PageBack to top

Communiqué
Datum: Freitag, 27.Oktober 2006


Wie die meisten von Euch sicher mitbekommen haben, musste unsere Gruppe in den letzten Wochen einige Rückschläge einstecken. Darunter war nicht nur eine große Menge neu ausgestellter Stadionverbote für viele Mitglieder des harten Kerns von Ultras Frankfurt – noch schwerwiegender als dies war die Fanbeiratsitzung ein paar Tage nach dem Schalke-Auswärtsspiel. Äußerungen von Herrn Bruchhagen und Herrn Pröckl, wonach sie den Ultras, die aktuell mit einem Stadionverbot belegt wurden, absprechen, Fan von Eintracht Frankfurt zu sein, und zudem sagten, dass man solche Leute nicht im Kreis der Eintrachtfans benötigte, haben eine Lethargie innerhalb des Kerns der Ultras ausgelöst, die einem kompletten Bruch mit der Eintracht Frankfurt Fussball AG zur Folge haben kann, sofern es die nächste Zeit nicht eine letzte Annäherung gibt, bei der man die Situation zu entspannen versucht. Bei den Betroffenen Personen handelt es sich zum Großteil um jene Leute, die noch vor kurzer Zeit Unmengen an Zeit und Geld geopfert hatten um u.A. für das Pokal-Halbfinale gegen Bielefeld oder das Finale in Berlin einen würdigen Rahmen in Form von riesigen Choreographien zu erschaffen.
Wir sind durchaus bereit, auch in unserem Verhalten Fehler einzuräumen, und Selbstreflexion zu üben, nicht aber zur völligen Aufgabe unsere Gruppenideale nur um der Eintrachtfangemeinschaft beiwohnen zu dürfen.

Nach langem Überlegen sind wir zu der Entscheidung gekommen, dass die Ultras Frankfurt 1997 vorerst im Stadion nicht mehr als Gruppe aktiv sein werden. Das heißt nicht, dass keine Mitglieder der Gruppe, oder Untergruppen, die dem Kollektiv Ultras Frankfurt angehören, im Stadion präsent sind, Ultras Frankfurt 1997 gibt aber vorerst jegliche Verantwortung als Verband der Ultra’-orientierten Gruppen in Frankfurt, die bisher getragen wurde, auf.

Die Stadionverbote die es am Anfang der Saison gab, gründen im Wesentlichen auf 2 Vorfällen.
Zum einen erhielten über 30 Personen, die beim Ligaspiel in Köln (März 2006) vor dem Spiel in der Innenstadt festgenommen wurden ein Stadionverbot über 3,5 Jahre, wenngleich selbst die Polizei einräumte, dass es nur zu „kleineren Sachbeschädigungen“ kam, welche nicht zwingend von eben dieser Personengruppe gekommen sein müssen, da sich noch zahlreiche andere Kleingruppen in unmittelbarer Umgebung durch die Innenstadt bewegten.
Die zugehörigen Ermittlungsverfahren wurden deshalb logischerweise auch bereits eingestellt, der Zuständige beim 1.FC Köln weigert sich aber derzeit noch, die Verbote aufzuheben, wozu er laut Stadionverbot-Richtlinie allerdings „angehalten“ ist, da die Einstellung nach § 170 II (Einstellung mangels Tatverdacht) erfolgte. Begründet wird dies damit, dass man es zunächst mit der Polizei abwägen möchte, und es bereits Urteile gäbe, die Ermessenspielraum gewährleisten würden.
Der 2.Vorfall war am Saisonanfang in Gelsenkirchen, wo nahezu ein gesamter Bus mit Stadionverbot belegt wurde, auch Personen, die sich während dem Geschehen im Bus befanden.
Zugegeben ist in der Vergangenheit, auch von unserer Seite, nicht alles glücklich gelaufen, diese Stadionverbote sind aber ohne Frage nicht akzeptabel.

In der aktuellen Situation sind wir als Gruppe weder willens, noch fähig, so weiterzumachen, wie bisher. Daher wird es natürlich auch vorerst keine Choreographien im Waldstadion geben, die Ultras Frankfurt–Zaunfahne wird nicht mehr hängen, symbolisch hängt stattdessen eine schwarze Fahne, und die Zaunfahnen der Gruppen und Fanclubs, die sich solidarisieren, werden weiterhin falsch herum aufgehängt werden.
Als Gruppe werden wir stattdessen bei der 2.Mannschaft am Riederwald auftreten, wo die Führung des e.V.’s uns auch, soweit möglich, alle Freiheiten einräumt.
Dort möchten wir allen Fans, die willens sind, etwas anderes als den Bundesligaalltag zu erleben, eine Alternative bieten, und gleichzeitig auch den Stadionverbotlern zeigen, dass sie nicht alleine gelassen werden.

Bereits 2005, als nach den Vorfällen in Ahlen ein Konzept für „Stadionverbot auf Bewährung“ erarbeitet wurde, um auch hier, wie im normalen Rechtswesen üblich, den Leuten die Möglichkeit zu bieten, ihr Verhalten zu überdenken und nicht aufgrund eines Vorfalls, der möglicherweise nicht mal vor Gericht zu einer Verurteilung kam, ihr soziales Umfeld, zumindest was das Stadion angeht, zu verlieren. Dieses Konzept sah auch, analog zur deutschen Gesetzgebung, fußballspezifische Sozialleistungen als „Bewährungsauflage“ vor, käme also auch den Vereinen zugute.
Dieses Konzept wurde dem Vorstand der Eintracht Frankfurt Fussball AG vorgelegt, welche versprach, damit auch bei der DFL vorzusprechen. Seitdem ist nichts geschehen.

Dieser Text soll nur zur Information dienen und ist nicht als endgültige Entscheidung zu sehen.
Wir bitten die komplette Fanszene um Nachsicht, da wir momentan an einer Lösung der Situation arbeiten, aber noch nicht wissen, wie das ganze ausgehen wird. Gebt uns bitte die Zeit, über uns selbst und über die Gesamtsituation nachzudenken!

Ultras Frankfurt 1997, Oktober 2006





Quelle: http://www.ultras-frankfurt.de

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AndieArbeit
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PostPosted: Sat Dec 09, 2006 1:46 pm  Post subject:  (No subject) Reply with quoteBottom of PageBack to top

Stellungnahme der DROOGS
zum Communique der Ultras Frankfurt



Stadionverbote Köln und Schalke
Die in der Veröffentlichung der Ultras Frankfurt thematisierten Stadionverbote sind in nicht akzeptabler Weise ergangen. Vor allem die Stadionverbote im Zusammenhang mit dem Vorfall nach dem Spiel bei Schalke 04 sind bei genauer Prüfung des unstrittigen Sachverhalts nicht gutzuheißen. Es ist nach unserer Auffassung Aufgabe der Vereinsführung und der Fanbetreuung dafür zu sorgen, dass solche Vorgänge rasch geklärt werden, was in diesem Zusammenhang die Aufhebung der Stadionverbote bedeuten muss.



Äußerungen der Vorstandsmitglieder bei der Fanbeiratssitzung
Da die DROOGS nicht auf der Fanbeiratssitzung vertreten sind, können wir nur auf die Aussagen der Vertreter von Ultras Frankfurt (UF) vertrauen und sind genauso überrascht über die Äußerungen des AG-Vorstandes, wie über die Reaktion der UF.
Wir stellen fest, dass es nicht Aufgabe des Vorstandes der Fußball AG ist, darüber zu befinden, ob jemand Fan des Vereins ist oder nicht. Außerdem verhält es sich im Business selten so, dass man sich seine Kunden aussuchen kann, somit sollten sich die Herren Pröckl und Bruchhagen schnellstmöglich damit anfreunden, dass UF fester Bestandteil der Frankfurter Fanszene sind. Grade die großen Choreographien zuletzt gegen Bielefeld und im Finale in Berlin sind Zeugnis der Schaffenskraft und der schöpferischen Qualität der UF.



Protestaktion im Stadion
Die aktuellen Protestaktionen, die von der UF angestoßen worden sind, werden – wie bisher – von den DROOGS unterstützt. Wir bitten daher alle Gruppen und EFCs, die sich mit den willkürlich Ausgesperrten solidarisieren, weiterhin die Banner und Zaunfahnen falsch herum aufzuhängen.
Wir weisen an dieser Stelle auch daraufhin, dass das Spruchband, welches beim Nürnbergspiel am Oberrang hing („Vom Vorstand verraten, von der Polizei schikaniert, so wird hier moderner Fußball serviert“) nicht wie von Herrn Bruchhagen in der FNP kolportiert, von einer Gruppe initiiert wurde, die Stadionverbot hat, vielmehr sind es die willkürlichen Stadionverbote selbst, die uns haben initiativ werden lassen.



Stadionverbot auf Bewährung
Es gibt in Deutschland zahlreiche Vereine, in denen es bereits ein Stadionverbot auf Bewährung gibt. Diese Projekte laufen mit großem Erfolg und das teilweise bereits seit mehr als fünf Jahren. Die DROOGS unterstützen die Initiative ein solches System auch für Frankfurt zu finden. Die UF/UF-Jugend hat dem Vorstand der Fußball AG im Herbst 2005 ein Konzept für Stadionverbote auf Bewährung vorgelegt; eine entsprechende Regelung besteht jedoch bis heute nicht. Das Konzept wurde kürzlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und kann auch unter droogs99.de/sv aufgerufen werden.



Stadionverbote allgemein
Die DFL muss endlich handeln und die Stadionverbotsregelung konkretisieren und eingrenzen. Derzeit steht der Polizeiwillkür durch die Tatsache, dass die bloße Einleitung eines Ermittlungsverfahrens zwingend zu einem Stadionverbot führt, Tür und Tor offen. Es werden haufenweise Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Landfriedensbruch in Gang gebracht, die zwar oft schon bald wieder eingestellt werden müssen, doch das Stadionverbot bleibt und DFB und Vereine sind oft nicht bereit diese zurückzunehmen.



Entscheidung von Ultras Frankfurt
Seit Ende der 90er gehen die UF und die DROOGS einen gemeinsamen Weg: Ultrà in Frankfurt.
Wir respektieren den Schritt der UF, vorerst das Stadion zu verlassen, sind jedoch der Auffassung, der einzig richtige Platz um unsere gemeinsamen Interessen durchzusetzen ist das Stadion. Im Verlassen des Stadions sehen wir eher den Rückzug, als den Widerstand. Daher erwarten wir uns auch weiterhin von allen ultra-orientierten Eintrachtlern, dass sie unsere erste Mannschaft in der Bundesliga, im Pokal und im UEFA-Cup lautstark unterstützen. Unser Platz ist die Nordwestkurve und das Waldstadion.
Die Wortwahl im UF-Communique ist leider bewusst unkonkret und soll der UF alle Wege offen halten. Angesichts der aktuellen Lage durchaus verständlich. Da aber bereits vor der Veröffentlichung des Textes fast zwei Monate lang eine unklare Situation herrschte, erwarten wir uns von der UF nun eine möglichst schnelle und klare Entscheidung, wie es weitergeht.
In der Zwischenzeit werden wir weiterhin versuchen eine Brücke zu schlagen und – wenn sich die Spiele nicht überschneiden – auch Begegnungen der U23-Mannschaft besuchen.


United we stand!

DROOGS
Oktober 2006


www.droogs99.de

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